André Böwing
André Böwing - Kochen mit Herz
info@andre-boewing.de

 

 Eindrücke, Presseberichte, Aktionen und Sponsoren......

 

 Impressionen von der Fair Friends 2019 in Dortmund (Deutschlands größte Nachhaltigkeitsmesse)

 

(Copyright: Silvia Kriens // Messe Dortmund)

 

 

 Über 3500 Euro Charityerlös zugunsten des Bunten Kreises Münsterland e.V

 

 Bild und Text: K.Gangloff

Was gibt es Schöneres, als sich kulinarisch verwöhnen zu lassen und dabei noch was richtig Gutes zu tun? Die Möglichkeit bot sich beim Cityfest in Greven, denn da kochten André Böwing (Küchenchef im Seniorenheim in Ochtrup) und Mario Engbers (Gastronomie und Service GmbH Speicher 10 in Münster) auf dem Marktplatz für den guten Zweck. Sage und schreibe 3506,75 Euro waren das stolze Ergebnis für den Bunten Kreis Münsterland e. V., deren Vertreterinnen Charlotte Höbrink (Vorstand) und Katrin Gangloff (Öffentlichkeitsreferentin) den symbolischen Scheck entgegennehmen durften. „Ein großes Dankeschön möchte ich allen Sponsoren, allen Helferinnen und Helfern, dem Botschafter Christoph Tiemann, meinem geschätzten Kollegen Mario Engbers sagen, die es erstmal ermöglicht haben, diese Charity erfolgreich werden zu lassen“, sagt André Böwing. „Mit dieser großartigen Summe von dieser tollen Idee können wir weiterhin betroffenen Familien unsere professionelle Unterstützung geben“, freut sich Katrin Gangloff, „damit das Leben mit ihrem kranken Kind wieder stabilisiert werden kann.“

Weitere Infos: www.bunter-kreis-muensterland.de

Schauspieler und Kaberettist Christoph Tiemann ist Botschafter vom Bunten Kreis Münsterland e.V

 

 (Bild: Gangloff)

 

Experimentierfreudige Senioren

Ochtrup/Reckenfeld -

Im Alter isst man anders. Das wissen auch Heike Adamczyk vom Malteser Hilfsdienst und André Böwing, Küchenchef der Ochtruper Altenheime. Seit Herbst 2017 arbeiten sie zusammen für einen mobilen Menü-Service. Die Senioren sind mittlerweile kulinarisch sehr experimentierfreudig. Reibeplätzchen sind zwar immer noch beliebt, aber auch Pizza und Cevapcici sind gern gesehene Schlemmereien.

 

Eines der Lieblingsgerichte von Agnes Ross-Nell ist Rindfleisch mit Zwiebelsoße. „Das gab es zuletzt auch hier im Altenheim“, erzählt die Bewohnerin des Ochtruper Carl-Sonnenschein-Hauses mit leuchtenden Augen. Essen tut sie auch mit 85 Jahren noch mit Genuss. „Aber nicht mehr so viel“, hat die Ochtruperin festgestellt. Und das ist bei älteren Menschen meistens so.

„Der Körper braucht im Alter weniger Energie, aber die gleichen Nährstoffe“, erklärt Heike Adamczyk vom Malteser Hilfsdienst. Doch gerade, wenn ältere Menschen nicht mehr so rüstig seien, bliebe das Kochen oft auf der Strecke. „Da ist es einfacher, eine Tütensuppe aufzumachen.“ Hinzu kommt die Bequemlichkeit und die Tatsache, dass für einen alleine zu kochen, meistens wenig Freude bereitet. Doch damit geraten die Senioren in einen Teufelskreis. Denn die Fertiggerichte machten zwar kurzfristig satt, enthielten aber jede Menge Zucker, künstliche Aromen und Fett. „Das setzt an“, sagt Adamczyk.

Der Malteser Hilfsdienst und Koch André Böwing aus Reckenfeld, der in Ochtrup tätig ist, haben sich im September vergangenen Jahres zusammengetan und einen mobilen Menüservice gegründet. Die Idee: Täglich liefert der Malteser Hilfsdienst ausgewogene Mahlzeiten an Senioren. Bereits vor einigen Jahren gab schon einmal eine solche Kooperation. Diese endete aus verschiedenen Gründen 2013. Doch nun ist das Projekt wieder aufgelebt.

Während André Böwing in seiner Küche im Ochtruper Altenheim für den mobilen Menüservice kocht, übernimmt der MHD den Vertrieb und die Kundenbetreuung. Knapp 100 Essen gehen so jeden Tag auf die Reise. Die Küche versorgt zudem die beiden Ochtruper Altenheime, das St.-Ida-Haus in Metelen, den Caritaskindergarten „Der kleine Prinz“ und die Kinderkiste – insgesamt etwa 400 Mahlzeiten pro Tag.

Der Bedarf ist also offenbar da. Und Ernährung, gerade im Alter, besonders wichtig. Gilt es doch, den Körper optimal mit Nährstoffen zu versorgen.

Dem Reckenfelder Koch Böwing ist eine leichte Kost, die nicht belastet und wenig tierische Fette enthält, wichtig. „Ein Beispiel ist Schmalz“, sagt der Küchenchef und lacht. „Das haben die Hausfrauen früher viel verwendet.“ Und es kommt auch heute noch in Böwings Küche zum Einsatz – nur reduzierter. So bereitet er beispielsweise Bratkartoffeln mit Öl zu und gibt erst am Ende noch ein wenig Schmalz hinzu – für den Geschmack.

Und der ist wichtig. „Das Essen ist für viele alte Menschen der Höhepunkt des Tages. Und den sollen sie doch auch genießen“, findet der Küchenchef. Er weiß, dass sich die Geschmacksnerven im Alter verändern. Doch einfach mehr zu würzen, sei nicht die Devise. Böwing würzt anders. So findet auch mal eine Chilischote den Weg ins Essen („Das kurbelt den Stoffwechsel an“) und statt zu viel Salz setzt der Küchenchef auf frische Kräuter aus dem hauseigenen Beet und andere Gewürze. Neben dem guten Geschmack hätten viele Kräuter zudem positive Auswirkungen auf die Verdauung, regten beispielsweise die Bildung von Magensäften an.

Abwechslung im Speiseplan sei aber ebenso wichtig. Bei Böwing kommen deshalb gerne auch mal neue Gerichte auf den Tisch. Was Pasta oder Pizza angeht, seien die Senioren mittlerweile sehr experimentierfreudig geworden. Und auch Cevapcici oder Djuwetsch­reis schmecken ihnen. Ein wenig Anlaufschwierigkeiten gab es beim Chili Con Carne. „Aber ich bin ja manchmal auch ein bisschen dreist und probiere die neuen Gerichte einfach noch ein zweites Mal aus“, erzählt der Küchenchef mit einem verschmitzten Grinsen. Und ganz plötzlich schmeckte auch dieses Gericht.

An die allseits begehrten und heiß geliebten Reibeplätzchen mit Apfelmus wird es vorerst aber kaum heranlangen. Doch es käme mittlerweile eine neue Generation von Senioren, hat Adamczyk festgestellt. Und diese älteren Herrschaften würden eben gerne auch mal andere internationale Gerichten essen. Die Klassiker gibt es natürlich weiterhin. Aber Böwing will sie besonders sein lassen und serviert sie deshalb vielleicht nur ein Mal pro Monat.

Die sogenannte passierte Kost, also pürierte Speisen, gibt es natürlich auch. Doch der Koch bemüht sich, den Geschmack zu erhalten und beispielsweise nicht Kartoffeln, Gemüse, Fleisch und Soße in einen Topf zu werfen und den Mixer hineinzuhalten. „Da hat sich mittlerweile viel getan“, weiß André Böwing, dass auch die meisten seiner Kollegen heute so nicht mehr arbeiten. Da landet das Püree dann eben nicht als unförmiger Haufen auf dem Teller, sondern wird mit Hilfe eines Spritzbeutels in Form gebracht. Das Auge isst schließlich – auch im Alter – mit.

Für den Gaumen und die gute Sache

Ochtrup -

Küchenchef André Böwing und Azubi Jonas Tillmann standen gemeinsam mit NRW-Ministerin Christina Schulze Föcking am Herd – bei einem Gourmetabend für den guten Zweck.

Westfälische Nachrichten

Die Küchencrew (v.l.): Christina Schulze Föcking, Jonas Tillmann und André Böwing.

 

Die Küchencrew (v.l.): Christina Schulze Föcking, Jonas Tillmann und André Böwing. Foto: Irmgard Tappe

Chef setzt auf regionale Zutaten

Ochtrup - 

André Böwing mag es regional: Der Küchenchef der Ochtruper Seniorenheime setzt auf Produkte aus der Umgebung, wann immer es möglich ist. Dafür erhielten sein Team und er nun die Auszeichnung „Pionierkantine NRW 2017“ von der NRW-Umweltministerin.

Von Anne Steven Westfälische Nachrichten
 

„Das ist schon so ein persönliches Ding von mir“, meint André Böwing und schmunzelt. Der Küchenchef der Ochtruper Seniorenheime mag es regional. Am liebsten hätte er es, wenn alle Lebensmittel, die in seiner Küche verarbeitet werden, aus der näheren Umgebung stammen würden. Dass das ziemlich utopisch ist, weiß auch er. Und trotzdem versucht er es. Jüngst erhielt Böwing dafür von NRW-Umweltministerin Christina Schulze Föcking die Auszeichnung „Pionierkantine NRW 2017“.

„Damit unterstützen wir die Wirtschaft vor Ort und tun noch etwas für den Umweltschutz“, wirbt der 46-Jährige für sein Credo. In den Profi-Küchen sei Regionalität schon jahrelang Trend. Böwing hofft, dass sich auch mehr Privatleute davon anstecken lassen. „Mit ein bisschen Recherche kann man viele Lebensmittel vor Ort vom Direktvermarkter kaufen“, weiß der Küchenchef aus eigener Erfahrung.

Bei ihm habe es „Klick“ gemacht, als er Vater wurde. „Als Familienvater macht man sich schon so seine Gedanken und überlegt, was für die eigenen Kinder gut ist“, erzählt Böwing. Das ist jetzt über 15 Jahre her, und die Verwendung regionaler Lebensmittel in der Küche des Altenheims Alltag.

Fleisch von kleinen Betrieben

90 Prozent des Fleisches stammen aus der Region. So bezieht Böwing beispielsweise sein Geflügel von einem Direktvermarkter aus Wettringen, das Münsterländer Rind- und Schweinefleisch aus Ahaus-Alstätte beziehungsweise aus dem Kreis Warendorf. „Das sind kleinere Betriebe, die nicht so überdimensioniert sind“, erzählt der Küchenchef. Wichtig ist ihm: „Ich kann mit großer Gewissheit sagen, dass das Fleisch aus der Gegend kommt.“

Im Rahmen des Ernährungsgipfels in Düsseldorf nahmen Einrichtungsleiter Stephan Antfang (l.) und Küchenleiter André Böwing die Urkunde aus den Händen von Christina Schulze Föcking entgegen.

Im Rahmen des Ernährungsgipfels in Düsseldorf nahmen Einrichtungsleiter Stephan Antfang (l.) und Küchenleiter André Böwing die Urkunde aus den Händen von Christina Schulze Föcking entgegen. Foto: Sascha Hölzle

Das Münsterland sei geradezu gepflastert mit Direktvermarktern, weiß der 46-Jährige. Und was für seine kleine Großküche möglich sei, könnten auch Privathaushalte. „Wenn jeder Dritte hier in der Region kaufen würde, dann würde es den Landwirten rosig gehen“, ist sich Böwing sicher. Vor allem beim Thema Transportwege müsse man sich mal Gedanken machen. „Muss ich denn das Steak aus Argentinien haben?“, fragt er sich. Auch das Fleisch vor Ort sei von bester Qualität und beim Direktvermarkter gekauft nicht unbedingt teurer, die Qualität aber deutlich besser.

Gerade jetzt zur Erntezeit kann es auch schon mal passieren, dass Böwing beim Gemüsebauern seines Vertrauens vorfährt und sich den Kofferraum mit Rotkohl vollpackt. In der Großküche mit beschränkten Lagerkapazitäten ist es allerdings schwierig, nur frisches Gemüse zu verarbeiten. Da greift der Küchenchef auch schon mal auf Tiefkühlware zurück. Doch bei Kartoffeln, Zwiebeln, Erdbeeren, Spargel und Äpfeln macht er nur in Ausnahmen Kompromisse.

Milchprodukte kommen ebenfalls von einer Molkerei aus der Region. Traubensaft und Wein („Ja, an Feiertagen gibt hier auch mal ein Gläschen Wein zum Essen.“) bezieht Böwing von einem Winzer am Rhein. Klar wohnt der nicht um die Ecke, doch immerhin kennt der Küchenchef ihn persönlich und weiß, „wie er arbeitet und tickt“.

Fisch aus Bremerhaven

Nur bei einem Lebensmittel, da muss Böwing für das Münsterland passen: Fisch. „Den bekomme ich hier nicht“, räumt der Koch ein. Die Fischfilets werden als Ganzes tiefgekühlt aus Bremerhaven geliefert.

Mit dieser Vielzahl an Lebensmitteln lässt sich so einiges zaubern. Natürlich ist die Küche eines Seniorenheims eher klassisch geprägt. Doch manchmal wagt Böwing auch einen Blick über den Tellerrand und kredenzt den Senioren eine chinesische Gemüsereispfanne. Heiß begehrt in der Einrichtung sind Pizza und Lasagne sowie sämtliche Traditionsgerichte der Münsterländer Küche. Angefangen von Wurste- und Leberbrot über Reibekuchen, Bratwurst und Kohlrouladen bis hin zu Eintöpfen.

Bis zu 380 Essen werden in Böwings Küche jeden Tag zubereitet. Etwa 139 bleiben im Haus, 40 gehen nach Metelen ins St.-Ida-Haus. Beliefert werden außerdem die „Kinderkiste“ und der Kindergarten „Der kleine Prinz“. Die restlichen Essen werden über den Service „Essen auf Rädern“ des Malteser-Hilfsdienstes an private Haushalte geliefert. Der Spagat zwischen Senioren- und Kinderküche sei dabei nicht immer einfach, gibt Böwing zu. Aber meistens gelinge er, denn auch bei Kindern seien Gerichte wie Erbsensuppe beliebt.

Kinder von neuen Gerichten überzeugen

Mittlerweile investiert Böwing seine Zeit nicht nur in die Küche des Carl-Sonnenschein und des Ferdinand-Tigges-Hauses. Er gibt außerdem Kochkurse und tingelt durch Schulen und Kindergärten, um ihnen Lebensmittel und den Spaß am Kochen näherzubringen. „Kinder gehen immer früher in den Kindergarten“, weiß der Küchenchef. Da müsse der Ernährungsauftrag unter der Woche dort erfüllt werden. Und sei es nur, wenn man Kindern gut zurede, dass sie einfach mal ein neues Gericht oder eine unbekannte Gemüsesorte probieren.

Da sich das Familienleben oftmals auf das Wochenende verlagere, empfiehlt Böwing Eltern, auch mal einen Besuch auf dem Hof eines Direktvermarkters ins Programm aufzunehmen. Das bedeute nämlich Spaß und Informationen für alle Beteiligten – von den leckeren und gesunden Lebensmitteln, die man dort erwerben könne, mal ganz abgesehen.

„Klima-Kochevent“ für Klimabotschafter Rheine in der VHS

„Klimaschutz ist in aller Munde!“ Dass erfuhren nun auch einige der Klimabotschafter in Rheine am eigenen Leibe. Die Stadt Rheine, Bereich Umwelt und Klimaschutz, lud zu einem gemeinsamen Kochevent in die VHS ein. Unter der Leitung von Koch André Böwing erhielten die Teilnehmer nicht nur einen Einblick in den Alltag des Kochs, sondern durften auch selber Hand anlegen.

 

Foto
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Foto Stadtpressestelle: Klima-Kochkurs in der VHS

Auf der Speisekarte standen überwiegend regionale und saisonale Produkte. Hauptzutat war frischer Spargel in weiß und grün. Dazu gab es frische Erdbeeren aus Ochtrup und Kräuter aus dem persönlichen Kräutergarten des Kochs. Kleinere Zugeständnisse mussten dann aber doch gemacht werden, z.B. beim Wein, der zwar aus Deutschland aber eben nicht aus der Region kam.

André Böwing erläuterte wie man möglichst alle Produkte vollständig nutzt, ohne zu viel Abfall zu erzeugen. „Der Respekt vor den Lebensmitteln ist ganz wichtig“ so der Koch. Neben den Tipps zu den Lebensmitteln gab es zahlreiche Hinweise zum richtigen und sparsamen Einsatz von Herd und Backofen. Auch hier lässt sich eine Menge Energie sparen, wenn man die Abläufe richtig kombiniert.

Guido Wermers von der Stadt Rheine gab zudem weitere Informationen zu aktuellen und zukünftigen Projekten. Er bedankte sich für das große persönliche Engagement der Teilnehmer. Nach rund zwei Stunden Schneiden, Kochen und Braten konnte dann serviert werden. Als Vorspeise gab es eine Spargelcremesuppe, der Hauptgang bestand aus grünem Spargel mit Kartoffelgratin, Schweinemedaillons und einer selbstgemachten Jus. Der Nachtisch bestand aus Erdbeeren an Spargel in einer Orangen-Karamellsoße.

Parallel hatten die Teilnehmer die Möglichkeit sich untereinander über ihr persönliches Engagement für Klimaschutz und Nachhaltigkeit auszutauschen. Alle Teilnehmer zeigten sich begeistert von dem Abend und versprachen auch zukünftig ihr Engagement für Klimaschutz und Nachhaltig zu leben.

 

Grüne Woche 2016 in Berlin

(mit regionalen Lebensitteln von Direktvermarktern aus unserem schönen Kreis Steinfurt)

 

 

 

 

Backduell in der WDR Lokalzeit

am 07 November stand ich vor der Kamera für eine Aufzeichnung der Sendereihe Backduell in der WDR Lokalzeit. Mein Gegenüber war Susanne Neumann aus Tönnisvorst (der größten Apfelanbau Region im Rheinland).

Das Duell:  Mousse au chocolat Torte (Böwing) vs. Apfel-Wein Tarte (Neumann)

Unser Juror war kein geringer als Peter Großmann vom ARD Frühstücksfernsehen. Wie sich Peter entschieden hat werdet ihr im WDR Fernsehen dann sehen können. Soviel kann ich euch sagen, ein seltenes und außergewöhnliches Ergebnis. Der Sendetermin steht noch nicht fest, wird aber natürlich rechtzeitig hier bekannt gegeben. Last euch überraschen!!

 

 

 (Foto Böwing)

(Foto Böwing)

1.Ochtruper Grundschulkochduell

 

Bild:Böwing       Dieses Bild bedarf keiner Worte!! Es war einfach super.

 

Zeitungsbericht zum 1.Ochtruper Grundschulkochduell

Kopf-an-Kopf: Heißes Duell in der Küche

Dritt- und Viertklässler lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen bei der Premiere des Ochtruper Grundschulkochduells. Am Ende entschieden die Viertklässler mit knappem Vorsprung den Wettbewerb in der Küche für sich.

Die Kochmützen sitzen. Die Zutaten liegen bereit. Das 1. Ochtruper Grundschulkochduell in der Marienschule kann starten. Dritt- und Viertklässler der Offenen Ganztagsschule treten mit je einem achtköpfigen Team gegeneinander an. Karamelisierte Hähnchenbrust mit Estragonjus steht für beide Gruppen auf dem Plan. Die Beilagen aber sind unterschiedlich. Während die Viertklässler sich an Rote-Beete-Gnocchis und buntes Rübengemüse der Saison heranwagen, bereiten die Gourmets der dritten Klasse Kürbis-Kartoffel-Püree und Mandelbroccoli zu.

„Warum kommt der Broccoli nach dem Blanchieren kurz in kaltes Wasser?“, fragt der Initiator der Aktion, André Böwing, in die Runde. Der Chefkoch des Carl-Sonnenschein-Hauses leitet an diesem Samstagmorgen das Team der Drittklässler. „Es ist mir ein Anliegen, Kinder für gesunde Kost aus regionalen Zutaten zu begeistern“, beschreibt er seine Motivation zu dieser Aktion, für die er die Rezepte entworfen hat. Logisch, dass da keine Tütenprodukte in den Topf kommen.

In der Mensa der OGS sitzen derweil viele interessierte Besucher vor der Großleinwand und verfolgen das Duell, das eine Kamera-Crew aus beiden Küchen überträgt. Die Viertklässler bereiten gerade den Teig für die Rote-Beete-Gnoccis zu. „Das ist schon eine recht hochkarätige Beilage. Für die Kinder nicht so einfach, das hinzubekommen“, sagt Küchenmeister Rüdiger Martens, der in dieser Gruppe Regie führt. Mit so jungen Nachwuchsköchen hat der Fachlehrer am Berufskolleg in Münster bisher noch nicht zusammen gearbeitet.

Inzwischen sind auch die Juroren eingetroffen. Eine Weile müssen sich Bürgermeister Kai Hutzenlaub, der künftige Landrat Dr. Klaus Effing, die Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking, Gastronom Theo Wilmink und der Vorsitzende des Jugendfördervereins Ochtrup (JUFO), Markus Bender, allerdings noch gedulden. Sie nutzen die Zeit, um den Teilnehmern über die Schultern zu schauen. Schließlich fließt auch die Teamarbeit in die Bewertung ein. Ebenso wie die Optik auf dem Teller und natürlich der Geschmack als wichtiges Kriterium.

Während in den Küchen die Wangen glühen, schlendern etliche Besucher über den Schulhof und kosten von den heimischen Produkten an den verschiedenen Ständen der Grundschüler sowie einiger Vereine und Anbieter regionaler Produkte.

Drinnen bei den Kochteams indes steigt die Anspannung. Der Endspurt naht. Zuerst servieren die Drittklässler ihr Menü. „Hervorragend“, kommentiert Bender und Schulze Föcking schwärmt: „Sensationell. Besonders die Estragonsauce ist ein Gedicht.“ Gastronom Wilmink als „feinste Zunge im Bewertungsteam“ ist ebenfalls voll des Lobes. „Nur das Pürree hätte etwas heißer sein dürfen“, lautet sein einziger Kritikpunkt.

Auch am Menü der Viertklässler hat er nahezu nichts auszusetzen. „Bis auf die Gnoccis. Die könnten ein klein wenig lockerer sein“, meint er. „Mir fällt die Bewertung schwer. Beide Gerichte waren genial“, findet Hutzenlaub, nachdem er beide Menüs verspeist hat. „Es deutet sich ein hartes Duell an. Eigentlich müsste es eine Stichwahl geben“, bemerkt Dr. Effing schmunzelnd.

„Das war in der Tat ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Das Team der Viertklässler hat mit 129:123 Punkten knapp gewonnen“, verkündet schließlich Hildegard Gaux, zweite Vorsitzende des Jugendfördervereins Ochtrup, der das Projekt unterstützt hat. Jubelnd nehmen die Sieger ihren Pokal entgegen.

Von Irmgard Tappe
 
 

 

 

 

Benefizveranstaltung für die Hochwasseropfer von Greven ein großer Erfolg!!

 

Das Koch-Event mit buntem Rahmenprogramm am Sonntag spülte eine stolze Summe aufs städtische Spendenkonto für Hochwasseropfer. Weil viele Firmen unentgeltlich halfen und Akteure ohne Gage auftraten, kamen über 6000 Euro zusammen.

Das Koch-Event „Wir für Greven“ am Sonntag auf dem Reckenfelder Dorfplatz war ein voller Erfolg – auch finanziell: Die Organisatoren André Böwing und Erwin Reichhardt haben am Montag 6362,77 Euro auf das Spendenkonto der Stadt für die Hochwasserhilfe überweisen können. „Ihre/Euer aller Mithilfe hat zu einem tollen Spendenergebnis geführt“, bilanziert das Duo, das ausdrücklich allen Mitwirkenden, Unterstützern und den rund 1500 Besuchern dankt, die jeweils ihren Teil beigetragen haben. „Nur durch den tollen Zulauf, den dieses Fest gefunden hat, war es möglich, dass es erfolgreich wurde.“

Auch für die Organisatoren selbst gibt es Lob. „Super und ein dickes Danke an alle Helfer und Beteiligte, ganz besonders im Namen der Flutopfer. Das ist gezeigte und gelebte Solidarität, macht deutlich wie viel man gemeinsam erreichen kann“, schreibt Bürgermeister Peter Vennemeyer bei Facebook.

 

Bild Böwing

 

Projekt „So schmeckt das Münsterland unseren Kinder“

 ist ein neues Projekt für Schulen und Kindergärten aus dem Kreis Steinfurt mit Kindern im Alter zwischen 5 und 12 Jahren. Ich möchte allen beteiligten des Projektes in erster Linie den Kindern die regionale Produktvielfalt des Münsterlandes vorstellen. „Viele Kinder wissen nicht, woher die Lebensmittel kommen und wie sie hergestellt werden und deshalb besuchen wir gemeinsam mit den Kindern produzierende Betriebe in der Region und zeigen Ihnen auf, wie diese produzieren, pflanzen, säen, ernten, wie Tierhaltung gelebt wird, sowie ihre Verarbeitung zu Lebensmittel verläuft. Salopp gesagt werden wir an  einfachen Beispielen den Kindern zeigen wie der Weg der Lebensmittel vom Acker bis zum Teller aussieht. Hierbei können die Kinder feststellen, wie gut das Münsterland für sie schmeckt. Je mehr Münsterländer Produkte hier genutzt werden, desto besser für die Region: Die Wertschöpfung in der Region wird erhöht und Ressourcen geschont. Hierdurch können Ausbildungs- und Arbeitsplätze in Landwirtschaft und Ernährungsgewerbe erhalten werden. Durch die kurzen Transportwege wird dem Tier- und Klimaschutz Rechnung getragen. Auch wird die Münsterländer Parklandschaft als einzigartige Kulturlandschaft gestärkt. Eine Information über die Herkunft stärkt das Vertrauen von uns Kunden in die Lebensmittel und erhöht die regionale Identität.

Schulen und Kitas die sich aktiv am Projekt beteiligen:

Johannesschule Emsdetten, St.Marien Kindergarten Emsdetten, Kindergarten Friedenau Burgsteinfurt, Kinderkiste Ochtrup, Dampfross Steinfurt, OGS Ladbergen, Marienschule Borghorst, Arche Noah Emsdetten,   Südeschschule Rheine, Ludgerusschule Wettringen, Kita Kaleidoskop Saerbeck, Juze Saerbeck, Karderie Greven

Die ersten Betriebe die sich aktiv am Projekt beteiligen:

Naturlandhof Büning (Horstmar Laer), Geflügelhof Frohoff Hülsmann (Wettringen), Camphill Steinfurt, Gärtnerei Böcking (Ochtrup),Bio-Weidehof (Lengerich), Bio Gemüsehof Weßling (Neuenkirchen), Hof Junge Bornholt (Hörstel Riesenbeck), Kartoffelhof Voßschulte (Emsdetten), Kartoffelhof Berkenheide (Greven)

Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne persönlich zu Verfügung.

 


Schirmherrin meiner Aktion "So schmeckt das Münsterland unseren Kinder"

Frau Christina Schulze Föcking CDU (MdL)

 

 

Als kleines Danke schön für Frau Schulze Föcking und 100% Einsatz in der Region. Die Münsterland Botschaft überreicht von André Böwing.  Foto: Böwing

 

Wir tun Gutes!

Diese Sponsoren machen es möglich

 

Ein besonderer Dank gilt folgende Sponsoren, die mit Ihren Produkten André Böwings Kochkurse tatkräftig unterstützen und so vielen Einrichtungen und Kindern ermöglichen, einen erlebnisreichen Kochkurs zu verbringen – und dabei mehr über gesunde und ausgewogene Ernährung erlernen.  

 

Obst und Gemüse:

Frucht- und Gemüseimport Manss aus Hamm

http://www.manss.nrw

 

Fleisch- und Wurstwaren:

EG Fleischerei Gerhard Fischer aus Sassenberg

www.fleischerei-sassenberg.de

 

Milch- und Molkereiprodukte:

Frischdienst Nordhorn aus Nordhorn

www.frischdienst-nordhorn.de

 

Brot- und Backwaren:

Bäckerei Beile aus Ochtrup

www.baeckerei-beile.de

 

 

Zum Kapellenhof

Café- Saalbetrieb- Gaststätte- Partyservice

www.zum-kapellenhof.de

 

 

Sie möchten mehr über die Sponsoren erfahren? Ein Klick auf den jeweiligen Link macht's möglich. 

 

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Ihr André Böwing